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Allgemein, Consulting

Consulting – trotz COVID-19

 März 18, 2020

By  Frank Schatz

​​​Die Pandemie durch COVID-19 – besser bekannt als das Corona-Virus, ausgelöst wurde, wird die Art wie wir zusammenarbeiten für immer verändern. ​Unternehmen die bisher gerne auf externe Dienstleister zurückgegriffen haben, verringern die Anzahl der Positionen und schicken die Mitarbeiter in das Home-Office.

Derzeit glauben die meisten Menschen noch daran, dass sich in ein paar Wochen alles wieder normalisiert.

Ich glaube das nicht. ​

Die Auswirkungen werden für die Unternehmen erheblich sein.​​​

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​Die Situation

​​Wie derzeit aus den Medien zu erfahren ist, kommt das Virus recht unspektakulär daher. Schlichte Symptome und eine Sterblichkeit vergleichbar mir der alljährlichen Grippe. Es stellt sich also die Frage, warum die Regierungen auf der ganzen Welt Maßnahmen wie Einreiseverbot, Ausgehsperre usw. ​ergreifen. Es steht zu befürchten, dass dem Volk aus Gründen der Sicherheit, nicht alle Fakten bekannt gemacht werden.

Vielleicht ist dieser kontrollierte Crash eine reinigende Maßnahme für eine Wirtschaft​, damit es später wieder aufwärtsgehen kann. Wir Wissen es nicht. Fakt bleibt, dass angesichts der ausgeführten Maßnahmen, eine rasche Rückkehr zur Normalität kaum Möglich scheint.

​Ein Unternehmer macht sich in solchen Situationen natürlich Gedanken darüber, wie einer solchen Katastrophe begegnet werden kann. Vorsprung und Vorsorge ist der wichtigste Faktor im Geschäftsleben. Diese Katastrophe hat schon immer, im Kleinen, stattgefunden.

Mitarbeiter die aus welchen Ängsten auch immer mit Erkältung, grippalen Infekten oder anderen durch Viren verursachten infektiösen Krankheiten zur Arbeit schleppten, wenig leisten und andere infizieren, wissen meist gar nicht, das sie eine Straftat nach § 223 STGB begehen. Arbeitgeber oder Führungskräfte, die eine Anwesenheit von diesen Personen tolerieren, dürften zumindest Beihilfe leisten.

Was ist ​zu tun?

​Unternehmen deren Basis die Kopfarbeit ist wie zum Beispiel Banken, Versicherungen, Softwarehäuser, Mobilfunkunternehmen, Designer, Entwickler, E-Commerce, Schulen usw. ​haben jetzt die Gelegenheit, die Art, wie die Mitarbeiter interagieren, zu modernisieren. ​

Wir ​verfügen über Technologien, um kollaborative ​Tätigkeiten ohne räumliche Nähe durchzuführen. Letztlich die Einführung und Anwendung wird immer noch aufschiebend gehandhabt. Für diese Aufgabe muss sich das Mindset in der Führungsetage und bei den Mitarbeitern grundlegend ändern.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Der Consultant ist in der Lage für mehr als nur einen Auftraggeber zu arbeiten außerdem berechnet er nur die Zeiten, an denen er tatsächlich tätig wird. Das Klima wird durch die entfallenen Reisen weniger belastet und die derzeit marodierende Infrastruktur entlastet. Ein gewichtiger Aspekt ist die mögliche Reduzierung des Stunden- bzw. Tagessatzes. Der Consultant ist ja nicht vor Ort und ​muss zwangsweise anfallende Leerlaufzeiten nicht mehr berechnen!

Natürlich gibt es auch Nachteile der Remotearbeit. Diese Nachteile liegen jedoch überwiegend im Einflussbereich der festangestellten Mitarbeiter und sind einem selbständigen Unternehmer weitestgehend fremd.

​Die nachfolgende Gegenüberstellung soll ein wenig mehr Klarheit bringen:

​​Klimaneutraler Einsatz eines Consultants InHouse vs. Remote

​Ausgehend von einem fiktiven all inkl. Tagessatz, auf 8h Basis, von € 1.000 ​€ x 5 Tage = € 5.000 bei wöchentlicher An-/Abreise. Kein  Anspruch auf  Vollständigkeit. Werte dienen dem Vergleich und sind ggfs. durch eigene Werte zu ersetzen.

​Consulting InHouse-Kosten: € 1.330,-

  • ​480,- Hotelkosten
  • 250,- Reisekosten
  • ​250,- Verpflegung
  • ​250,- ​Raumkosten
  • ​100,- ​CO2-Kompensation

​Consulting Remote-Kosten: 150,-

  • ​100,- Remote Infrastrukturnutzung
  • ​50,- Internetzugang

​​Erläuterung zur Berechnung der Consulting Kosten:

​Auf den ersten Blick sieht es für den Auftraggeber nicht so gut aus. In diesem Beispiel spart er zunächst nur 250 Euro Raumkosten. Genauer betrachtet, sind die finanziellen Vorteile erheblich besser: Der Consultant spart Reisezeiten - welche nicht in die Berechnung eingeflossen sind, und zusätzlich € 1080,- wöchentliche Kosten für die An und Abreise.


Diese Kosten von € 216,- täglich, kann der Consultant nun aus seiner Kalkulation streichen. Der Tagessatz sinkt somit auf €​ 784,-. Insgesamt spart der Auftraggeber an dieser Stelle noch die 50 Euro Raumkosten pro Tag, so das die Tagesersparnis im Moment bei € 266,- Euro liegt. 


Der nächste Faktor ist die Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand. Aus Erfahrung ist ein Wert von 70 % realistisch. Der Auftraggeber nutzt den Consultant also nur zu 70 % und bekommt dafür lediglich € 784 x 70 % = € 548,80- in Rechnung gestellt.


Der Auftraggeber spart im Schnitt € 501,20- täglich! Auf eine durchschnittliche Beschäftigungsdauer von 6 Monaten bei 120 Personentagen ergibt sich eine Ersparnis für den Auftraggeber von rund € 60.000 für jeden Consultant der Remote arbeitet.


 

​Fazit:

​​Die Vorteile liegen für den Auftraggeber und den Consultant klar auf der Hand. Weniger Stress beim Consultant führt unweigerlich zu mehr Qualität bei gesunkenen Kosten. Das Thema Scheinselbständigkeit dürfte weitestgehend vom Tisch sein. Schließlich ist der Consultant jetzt leicht in der Lage für mehrere Auftraggeber parallel zu arbeiten.

Ohne Zweifel müssen die Consultants im Umgang mit der neuen Arbeitsweise ausgebildet werden, damit diese auch auf der Tonspur und im Bild eine professionelle Figur machen.


Sie sind am Zug.

Frank Schatz


Wertschätzend. Motivierend. Polarisierend. Einer der führenden T-Shaped Agilisten im deutschsprachigen Raum. Seit über 25 Jahren IT-Unternehmer und Remote Work Experte dem, auf seinem Fachgebiet, kaum jemand etwas vormacht.

​Frank Schatz

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